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Tourbericht 2009

Tourbericht 2009

Die sechste Tour hatte es in sich. Alles, was wir ausgearbeitet haben, war kurzerhand hinfällig, da unser angedachter Termin platzte.
Wir brauchten plötzlich ein neues Ziel, einen neuen Termin, und eine neue Strecke, die wir aufgrund dessen nur einmal abfahren konnten. Bei dieser kurzen Vorbereitung, waren wir gespannt, wie der Tag laufen wird.
Aber die Erleichterung war morgens groß, beim Aufstehen schien die Sonne und zum Frühstück waren alle rechtzeitig da. Wir hatten eine Tour ausgearbeitet, die über 300 Kilometer lang ist, deshalb mussten wir uns schnell von den Brötchen und dem Kaffee trennen und uns auf das Motorrad schwingen. In Achterwehr holten wir Ilka und Rene ab und fuhren jetzt mit 28 Motorrädern über Schulensee um den Westensee herum. An Brux vorbei fuhren wir links durch ein idyllisches Waldgebiet in Richtung Hassmoor. Dort sollte an der Schwebefähre unsere erste Pause sein. Die Zuwegung war aber aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Jetzt kam Alex ins Schwitzen, aber er fand eine Lösung. Wir machten in Schacht-Audorf unten am Anleger Rast und beobachteten die Fährüberfahrten. Nach der kurzen Erholung fuhren wir durch den Rendsburger Tunnel in Richtung Schleswig. In Heibunge angekommen, bogen wir links ab und fuhren durch den Staatsforst nach Kropp. Von Kropp aus fuhren wir über Klein Bennebek, Börm, Hollingstedt, nach Treia und bogen dann links auf die B 201. Nach einigen Metern verließen wir schon wieder die Bundesstraße und bogen in Richtung Ahrenviölfeld ab.
Hinter Ahrenviölfeld fuhren in Richtung Bodelum. Über Bodelum, Großkoxbüll, Kleinjörl, kamen wir nun nach Großjörl, wo wir an einem netten Feuerwehrhaus zwei Mal vorbei fuhren, da Alex den Weg nicht wusste. Danach bogen wir links ab, B200. Dort machten wir den ersten Tankstopp. Danach fuhren wir über Seeland Morr, Sillerup, zu unseren Ziel, die Grundschule von Lindewitt.
Dort wartete auch schon unser Versorgungscaddy mit Melone, Kuchen, Brötchen und Getränken sowie Mitglieder vom
Team Projektgruppe unter schleswig-holstein.

Jeder war froh, dass er seine Füße vertreten konnte. Was wollen wir hier? Die Gerüchteküche kochte. Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet, wir wollten den ehemaligen Regierungsbunker besichtigen. In zwei Gruppen wurden wir durchgeführt. Dabei wurde uns viel über die politischen Gedankengänge des kalten Krieges vermittelt, was zu einigem Kopfschütteln führte.
Nach diesen ganzen Eindrücken starteten wir unsere Rücktour. Mayk hatte Probleme und musste sich anschieben lassen. Planmäßig fuhr ich über Lüngerau nach Schobüll, Oxlund auf die B200. Auf der B200 wollten wir eigentlich gleich wieder links abbiegen, aber es war wie verhext, alles was nach links abging, war gesperrt, so das Alex ein wenig orientierungslos weiterfuhr. Er fuhr erst mal in Richtung Jübek. In Jübek angekommen, bogen wir rechts in Richtung Silberstedt ab. Von Silberstedt aus fuhren wir wieder nach Hollingstedt, wo auch mal wieder alles gesperrt war. Die Richtung war nun Kropp. Dort legten wir unseren planmäßigen zweiten Tankstopp ein.
Aber welche Überraschung! Mayk war verschwunden - Er war mit seinen Motorrad in Dörpstedt liegen geblieben. Also ist Alex umkehrt und hat Mayk aufgesammelt. Nun hatten wir soviel Zeit verloren, so dass wir beschlossen, dass jeder auf dem direkten Weg nach Hause fährt. Die einen fuhren über Eckernförde und die anderen die Autobahn über Rendsburg.
Hierbei stellte sich heraus, dass Mayk kein guter Sozius ist. In Kiel musste Alex an einer Tankstelle anhalten. Mayk wankte blass und mit zitternden Fingern in die Tankstelle und holte sich erst Mal eine Cola. In Schönberg aber angekommen, setzte Mayk sich sofort ins Auto, und holte seine African Twin vom Bauern in Dörpstedt ab.
Wir anderen trafen uns mit etwas Verspätung im Kleingarten wieder. Da hatten Frank und Diana den Grill schon angeheizt und wir konnten sofort anfangen, unseren knurrenden Magen mit Fleisch und leckeren selbstgemachten Salaten zu beruhigen und die staubige Kehle zu befeuchten.
Der Abend im Zwitscher war wie immer gemütlich. Auch Mayk war ab 22:00 Uhr wieder da!!
Zu später Stunde wetteten Rene und Kirsten in bester Alkohollaune, ob Rene und Bob es schaffen, innerhalb von 5 Stunden nach Achterwehr zu laufen. Kirsten wollte die zwei in Gaarden einsammeln, aber die beiden hielten durch und waren morgens um 7:30, also nach 5 Stunden und 30 Minuten in Achterwehr angekommen.
Ulla und ihr Team war dann auch dankbar, als um 5:00 Uhr die letzen nach Hause gingen.
So ging ein langer, überraschungsreicher Tag zu Ende.





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