Tourbericht
Wir schrieben das Jahr 2007 und die Planung für die neue Tour stand an!
Nachdem wir dreimal im östlichen Teil von Schleswig – Holstein unterwegs waren,
überlegten wir uns diesmal ein Ziel in Richtung Nordsee.
Die Abfahrt der neuen Strecke endete jedes Mal in einer Sintflut, so dass wir die Touren abrechen mussten.
Zuhause mussten wir das Wasser aus den Schuhen kippen. Auf Grund unserer Planungserfahrungen und des schlechten Sommerwetters bekamen wir fast die Panik
für unsere Tour.
32 Biker haben sich mit ihren Motorrädern angemeldet!
Brötchen, Fleisch und Wurst waren bestellt. Jetzt konnte es losgehen!
Als wir am 18.8.2007 morgens aufstanden, regnete es!
Sollte es dieses Jahr eine Regentour werden?
Das Brötchenschmierkommando rückte an und die Wolken brachen auf. Der Kaffee kochte und die Sonne kam durch. Die Motorräder trudelten ein und die Spannung stieg, ebenso wie die Temperaturen.
Um 10.15 Uhr ging es auf die Bahn und wir brausten ab. An Kiel vorbei in Richtung Achterwehr. Hinter Groß Vollstedt bogen wir in Richtung Bokel/Brammer ab. Über kleine Wege fuhren wir nach Oldenhütten / Luhnstedt. In Staffstedt angekommen, bogen wir links ab Richtung Nienborstel an der B77. Im Wald von Nienborstel machten wir nach ca. 1,5 Std. und 82 km unsere erste Pause. Die Zigarette und die Konfirmandenblase verlangte ihr Recht.
Von dort sind wir über Embühren und Halle nach Todenbüttel gefahren. Dort angekommen, bogen wir zur Kanalfähre in Oldenbüttel ab. Nach überqueren des Kanals orientierten wir uns nach links und überquerten die Eider über eine Klappbrücke. Jetzt ging es nach Tellingstedt, wo wir auf unseren Verpflegungswagen stoßen wollten, der wieder reichlich Getränke, Kuchen und Brötchen dabei hatte.
In Tellingstedt angekommen, erwartete uns eine große Überraschung. Wir gerieten in einen Festumzug mit Trecker, Trikes, Trialmotorräder u.v.m. Die Kinder sammelten Bonbons und wir Bratwurst und Bier. Es war eine super Sache. Danke Tellingstedt!!!!!
Jetzt wollten wir endlich unser Ziel erreichen – Ostrohe Kringelkrug.
Dort wartete Walter Theede. In seinem privaten Museum konnten wir ca. 300 deutsche Zweiräder von über 80 verschiedenen Herstellern bestaunen. Jeder fand sein Lieblingsstück. Zum Abschluss zeigte uns Herr Theede noch seine selbstgebauten Spezial –Fahrräder, bei denen man z.B. rückwärts treten und vorwärts fahren konnte, oder auch ein Unwuchtfahrrad. Die Lacher waren auf der Seite der mutigen Probierer der Fahrzeuge.
Gegen 15.00 Uhr verabschiedeten wir uns von Herrn Theede und fuhren über die Grunautalbrücke über Gokels, Beringstedt, Osterstedt, Nindorf, Gnutz,
Heikenborstel nach Nortorf. Dort angekommen, ging es in Richtung Kiel weiter.
Wir ließen nun Langwedel und Blumenthal hinter uns und bogen in Flintbek Richtung Preetz ab. Kurz vor Preetz machten wir noch mal kurz eine Pause, um uns von den Leuten zu verabschieden, die abends nicht zum Grillen kommen konnten.
Petrus hatte uns den ganzen Tag mit Sonne verwöhnt, so dass wir abends frisch geduscht den Tag mit Grillfleisch und selbstgemachten Salaten gemütlich ausklingen lassen konnten.
Für die selbstgemachten Salate der Frauen, den Service und die prompte Bedienung vom Zwitscherteam möchten wir unseren Dank aussprechen! All das hat zu einem gelungenen Abend beigetragen.
Die Nationalhymne von Wittenberger Passau, „Ein Stern“, kennen jetzt alle auswendig, da wir sie bis morgens um 4.00 Uhr hörten!!!!!!!!!!!!
Ein besonderes Lob möchten wir beiden dem Team und der Chefin vom Zwitscherstübchen aussprechen, die durch die hervorragende Bewirtung zum gelungenen Abend beigetragen haben.